Warum hilft Haare bürsten bei fettigen und schuppigen Haaren?

Als Kammacherin, Heilpraktikerin und Naturkosmetikerin begegnet mir das Thema fettige Haare und schuppige Kopfhaut regelmäßig. Ein Blick auf die Ursache von fettigen Haaren ist essenziell:
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Als Kammacherin, Heilpraktikerin und Naturkosmetikerin begegnet mir das Thema fettige Haare und schuppige Kopfhaut regelmäßig.

Ein Blick auf die Ursache von fettigen Haaren ist essenziell:

Wie heißt es so schön: „Wenn die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren, dann verteilt es sich in den Haaren und die Haare sind fettig“.

Wann produzieren die Talgdrüsen vermehrt Fett?

  • Meiner Erfahrung nach ist die häufigste Ursache, die zu starke Entfettung der Kopfhaut, was durch zu viel und zu starke Tenside in Shampoos und festen Seifen begründet ist.
  • Weitere Ursachen sind oft:
  • Stress, da er das Hormonsystem ändert und das wiederum die Talgproduktion anregt
  • Ernährung: Da unsere Haut ein Ausscheidungsorgan ist, wird bei unausgewogener Ernährung vieles was der Körper nicht benötigt über die Haut und eben auch über die Kopfhaut ausgeschieden
  • Medikamente
  • Veranlagung

Tipps, um fettiges Haar zu vermeiden:

  • Wählen Sie ein Shampoo oder eine feste Seife, die milde Tenside enthalten und rückfettend sind. Reduzieren Sie die Menge so weit wie möglich.
  • Lassen Sie die Abstände zwischen den Haarwäschen Stück für Stück größer werden, denn es ist wichtig, dass sich Ihre Talgdrüsen erholen und regenerieren.
  • Auch wenn am Anfang durch das Bürsten mit der Wildschweinborstenbürste erstmal die Talgdrüsen angeregt werden und das Haarfett noch mehr in Ihrem Haar verteilt wird, das regelmäßige Bürsten mit einer passenden Wildschweinborstenbürste ist eine hervorragende Möglichkeit sich langfristig von fettigen Haaren zu befreien.

Link: https://kammacher.de/100-buersten-striche-taglich-unsinn-oder-sinn/

Woher kommen die Schuppen im Haar?

Ebenfalls wie bei fettigem Haar ist meiner Erfahrung nach die häufigste Ursache für Schuppen, wenn es nicht krankheitsbedingt ist, die zu starke Entfettung der Kopfhaut durch zu viel und zu starke Tenside in Shampoos und festen Seifen.

Dazu kommt, dass durch die basischen Reinigungsmittel der Säureschutzmantel der Haut gestört wird und die Haut zu lange braucht, um sich zu regenerieren. Die Folge ist trockene, schuppige Kopfhaut.

Stress und unausgewogene Ernährung sind ebenfalls Faktoren, die zu beachten sind.

Die Tipps sind dieselben, wie bei Problemen mit fettigem Haar und ja, auch hier kann es beim Bürsten mit der Wildschweinborstenbürste zu Beginn erstmal zu vermehrten Schuppen kommen, da die locker liegende trockene Haut zuerst sanft entfernt wird.

Schwarzkümmelöl innerlich eingenommen und äußerlich auf die Kopfhaut einmassiert, unterstützt die Regeneration der Haut. Es fettet Ihr Haar nicht, da es – sparsam angewendet – schnell in die Kopfhaut einzieht.

Unser Bürstentipp für Sie:

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