Die Technik des haarpflegenden Bürstens ist Philosophie und Wissenschaft zugleich.

Wie bürste ich mein Haar richtig? Muss ich mich dabei verrenken? Wen kann ich um Hilfe fragen?

Liebe Leser*innen,

seit Jahrzehnten beraten wir unsere Kunden rund um die natürliche Haarpflege aus ganzheitlicher Sicht.

Als Kammacherin, Naturkosmetikerin und Heilpraktikerin ist mir neben dem Wohl der Kopfhaut, dem Haar und der Meridiane, ganz besonders Ihr persönliches Wohl ein Anliegen. Das Bürsten der Kopfhaut und Haare sehe ich nicht als Muss an. Niemand wird krank oder nimmt Schaden, wenn er seine Haare nicht regelmäßig mit einer Wildschweinborstenbürste bürstet.

Zu Ihrem Wohle:
Unser Haarfett ist die beste, natürlichste und effektivste Pflege für unser Haar.

Warum?
Unser Haarfett ist die beste Pflege, weil es individuell für uns zusammengestellt wurde. Es ist das Natürlichste, weil man keine weiteren Rohstoffe oder Energie von außen zur Herstellung benötigt und in der Kombination somit am effektivsten ist.

Damit unser Haar diese Pflege erhalten kann, benötigen wir eine Wildschweinborstenbürste, die mit den Borsten auf die Kopfhaut gelangt, das Haarfett aufnehmen kann und in trockene Bereiche der Haare wieder abgibt.

Bürsten Sie so oft es Ihnen gut tut.

Das kann einmal in der Woche, ein- zweimal täglich oder einmal im Monat sein. Wichtig ist, dass Sie es genießen und es sich für Sie stimmig und gut anfühlt.

Niemand weiß so gut wie Sie, welches Mittel Sie zur Reinigung von Kopfhaut und Haaren verwenden und wie Ihr Körper darauf reagiert. Es kann Zeiten geben, da bürsten Sie einmal öfter und es kann Zeiten geben, da fühlen Sie sich so wohl in Ihrer Haut und mit Ihrem Haar, so dass Sie das Bürsten vergessen. Beides ist perfekt, denn Sie folgen Ihrem Gefühl.

Aus der traditionellen chinesischen Medizin oder der Akupressur kennt man den Verlauf der Energiebahnen um unseren Körper. Vereinfacht dargestellt bewegt sich die Energie am Oberkörper bis zur Stirn nach oben und dem Hinterkopf entlang wieder nach unten.

Bewegungen mit dem Verlauf der Meridiane werden als harmonisierend wahrgenommen. Entgegengesetzte können sie belebend bis aufwühlend und unruhig wirken.

Kennen Sie den Ausdruck: „das geht mir gegen den Strich“?

Eine Katze mag es nicht, wenn man sie am Rücken in Richtung Kopf streichelt und uns ist es ebenfalls meist unangenehm, wenn wir eine Bürste im Nacken ansetzen und Richtung Stirn ziehen.

Ja, zum Teil wird es empfohlen. Bitte probieren Sie es aus. Fühlt es sich gut an? Dann bitte tun Sie es. Macht es Sie unruhig, dann lassen Sie es.

Unsere Tipps zum haarpflegenden Bürsten.

Kämmen Sie zuerst Ihr Haar mit einem Holzkamm oder Hornkamm von der Stirn zum Nacken durch. Sie sortieren und richten Ihr Haar so, dass die Haare aufgelockert sind und parallel zueinander liegen. Danach beginnen Sie mit dem Bürsten.

Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl oder stehen Sie entspannt im Bad und setzen Sie die Bürste Ihrer Wahl an der Stirn am Haaransatz an und bürsten Sie Stück für Stück durch das Haar, bis Sie die Haarspitzen erreicht haben. Beachten Sie bitte dabei, dass Sie von rechts nach links oder von links nach rechts komplett über die Kopfhaut bürsten und jede Haarspitze erreichen. Langsame und bewusste Bürstenstriche entlang der Kopfhaut unterstützen die achtsame Aufnahme des Haarfetts und die pflegende Abgabe in trockene Bereiche Ihrer Haare.

Bürsten Sie solange es Ihnen gut tut und bis sich Ihr Haar wohl gepflegt anfühlt.

Sollten Sie Ihre Haare überkopf (also gegen den Strich) bürsten und Ihren Oberkörper dabei nach vorne beugen, achten Sie bitte besonders darauf bewusst einzuatmen und auszuatmen. Das unangenehme Gefühl bei abgeknicktem Körper lässt sich durch bewusstes Atmen minimieren.

Tipp für mittelharte Borste:

Haarbürste
Haarbürste mit Wildschweinborste

Tipp für harte Borste:

Wildschweinborstenbürste
Olivenholzbürste 100% reine Wildschweinborste

Am Ende des Bürstens empfehle ich gerne nochmals die Haare zu kämmen, damit sie lockerer werden.

Und wer seine Locken nach dem Bürsten vermisst kann die Hände mit Wasser befeuchten und dann mit den Händen durch die Haare gehen – so kommen auch die Locken wieder.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Wir sind gerne für Sie da.

Ihre Kammacherin und Team

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